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Rechnung ausstellen. Wie mache ich es richtig?

 

Im Internet relativ schnell fündig zu werden, wenn man nach einer Rechnungsvorlage sucht, ist einfach. Einiges an fachmanischen Know How erfordert es zu unterscheiden, was in die Rechnung hingehört, was nicht. Sie liegen richtig, wenn Sie folgende Datenaufbereitung in Ihrer Rechnung befolgen:

 

In Ihrer Rechnung dürfen folgende Angaben nicht fehlen:

 

·   Ihr Name und Ihre Anschrift

·   Der Name und die Anschrift des Kunden

·   Das Rechnungsdatum

·   Die Rechnungsnummer

·   Ihre Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

·   Das Datum Ihrer Leistungserstellung

·   Beschreibung der erbrachten Leistung: Art, Umfang oder Menge

·   Netto-Beträge der einzelnen Leistungen

·   Enthaltene Umsatzsteuer

·   Das Zahlungsziel

·   Der Rechnungsbetrag inkl. Umsatzsteuer

·   Ihre Bankverbindung

·   Ihre Kontaktdaten (Für den Fall der Fragen)

 

Eine Rechnungsnummer muss einmalig und fortlaufend sein. Möchten Sie Ihren ersten Kunden durch die Nummervergabe z.B 001 nicht verraten, dass Sie die ersten sind. Beginnen Sie mit 50 oder 300 an. Geben Sie das Jahr an, werden Sie jede Rechnung schnell einsortieren und nachvollziehen können z.B. 30-2013.

Das Zahlungsziel kann von Branche zu Branche und von Dienstleistung zur Dienstleistung abweichen. Generell hat sich das Zahlungsziel mit Dauer von 14 Tagen in der Modebranche durchgesetzt. Wichtig ist dabei jedoch zu beachten, dass Sie nicht die Dauer sondern das Fälligkeitsdatum angeben!

Diese  Formalitäten sind für das Finanzamt von entscheidender Bedeutung – erfüllt die ausgestellte Rechnung nicht die erforderlichen Vorgaben, erkennt das Finanzamt diese nicht für den Vorsteuerabzug an, das heißt, das Sie die verrechnete Vorteuer eventuell selbst bezahlen müssen.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier

 

Sie können die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG  in Anspruch nehmen, wenn:

·   Ihr Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuern im vorangegangenen Kalenderjahr nicht höher als 17.500 Euro gewesen war
und

·   Ihr Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuern im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht höher als 50.000 Euro sein wird

 

Dann verändert sich für Sie Folgendes:

·   Sie dürfen keine Umsatzsteuer ausweisen

·    Sie können diese auch nicht mit der Vorsteuer verrechnen

·   Sie müssen in den ersten zwei Jahren Ihre Umsatzsteuererklärung monatlich abgeben

·   In Ihrer Rechnungen darf der folgender Hinweis nicht fehlen:
“gem. steuerfreie Lieferung/Leistung eines Kleinunternehmer gem. § 19 UStG.”

·   Wenn du die Umsatzsteuer ausweist, bist du für Privatleute 19 % teurer als sonst.

 

Tipp: Wenn Sie als Unternehmer hohe Ausgaben für Investitionen und/oder Warenlieferungen haben und daher viel Vorsteuer zahlen müssen, sollten Sie grundsätzlich überlegen, ob Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen wollen. In diesen Fällen kann passieren, dass sie im Nachteil sind.

 

Beispiel:

Sie kaufen eine Ladenausstattung für 1190 Euro ein. Da sind 190 Euro Umsatzsteuer (MwSt) schon enthalten. Sie verkaufen als Kleinunternehmer Ihre Ware für ebenfalls 1190 Euro ohne MwSt (Netto=Brutto). Die 19% MwSt von der Ladenausstattung bekommen Sie vom Finanzamt nicht zurück, weil Sie diese nicht als Kleinunternehmer verrechnen dürfen.